Link in Bio: So baust du eine Bio-Seite, die Empfehlungen verkauft

Eine Bio-Seite funktioniert, wenn sie übersichtlich ist: wenige Blöcke, klare Sammlungen wie „Mein Setup“, passende Rabattcodes und ein Ziel pro Abschnitt.

affilinode · · 4 Min. Lesezeit

Die Bio-Seite ist für viele Creator der einzige Ort, an dem Interessenten alle Empfehlungen auf einen Blick sehen. Sie steht im Profil, sie ist der Link, den du überall teilst, und sie entscheidet oft darüber, ob aus einem Klick ein Kauf wird. Genau deshalb lohnt es sich, sie bewusst zu bauen.

Eine gute Bio-Seite ist nicht die Seite mit den meisten Produkten. Es ist die Seite, bei der man in wenigen Sekunden versteht, was man dort findet und wo man weitermachen soll.

Weniger ist mehr

Viele Bio-Seiten sind überladen: zwanzig Buttons, drei Newsletter-Felder und ein Banner, das niemand liest. Besucher scrollen, überlegen und gehen. Besser sind wenige klare Blöcke mit einem Ziel pro Abschnitt. Überlege dir vorher, was der Besucher tun soll, und baue die Seite darauf auf.

Ein guter Prüfstein: Wenn ein Besucher nach wenigen Sekunden nicht sagen kann, wofür dein Profil steht, ist die Seite zu voll.

Sammlungen statt Einzelprodukte

Am besten funktionieren Sammlungen mit einem klaren Thema. „Mein Setup“ ist ein Beispiel, das jeder sofort versteht: Hier zeigst du den Schreibtisch, die Kamera, das Licht oder die Tastatur, die du wirklich nutzt. Die Besucher erfahren etwas über dich und bekommen zugleich die Produkte, nach denen sie suchen.

Das wirkt glaubwürdiger als eine lose Liste von Angeboten. Eine Sammlung erzählt eine Geschichte, und genau das bleibt im Kopf.

Kits für ein Thema

Ein Kit fasst alles zusammen, was man für ein Ziel braucht. Ein Beispiel ist „Mein Podcast-Equipment“: Mikrofon, Kopfhörer, Halterung und Software in einer Übersicht. Wer mit dem Podcast anfangen will, sieht dort auf einen Blick, was er braucht, statt zehn Produkte einzeln zu suchen.

Kits eignen sich auch für Hobbys, Reisen oder Küchenausstattung. Wichtig ist nur, dass das Thema eng genug ist, damit die Auswahl Sinn ergibt.

Rabattcodes sinnvoll platzieren

Rabattcodes sind ein Argument, das Besucher oft zum Klicken bewegt. Platziere sie in der Nähe des passenden Produkts oder der passenden Sammlung, nicht irgendwo am Seitenende. Ein Code, der zu einem Setup gehört, wirkt besser als ein allgemeiner Code, der nirgendwo erklärt wird.

Achte darauf, dass Codes stimmen. Nichts schadet dem Vertrauen mehr als ein Code, der nicht mehr funktioniert. Für Amazon gibt es in affilinode keine Rabattcodes.

Shop my Look

Eine Foto-Sammlung ist eine anschauliche Form: Du zeigst ein Bild, zum Beispiel deinen Arbeitsplatz oder ein Outfit, und setzt anklickbare Punkte auf die Gegenstände. Der Besucher tippt auf einen Punkt und sieht das passende Produkt. So verbindest du Inspiration und Auswahl in einem Schritt.

Hier gilt: Das Foto muss gut erkennbar sein, und die Punkte sollten die Sicht nicht verdecken.

Weitere Bausteine

Mit einer eigenen Domain wirkt deine Seite persönlicher als ein allgemeiner Link. Eine E-Mail-Anmeldung gegen ein Freebie hilft, Interessenten dauerhaft zu erreichen. Deal-Alerts über Telegram sind eine weitere Möglichkeit, Menschen über neue Angebote auf dem Laufenden zu halten. Du musst nicht alles gleichzeitig nutzen. Fang mit dem an, was zu deinem Publikum passt.

Wie du diese Bausteine einrichtest, findest du auf /creator.

Checkliste für deine Bio-Seite

  • Ein Ziel pro Abschnitt, nicht mehr.
  • Sammlungen mit einem klaren Thema benennen.
  • Kits nur dort, wo ein Ziel wirklich mehrere Produkte braucht.
  • Rabattcodes an der richtigen Stelle platzieren und aktuell halten.
  • Auf dem Handy testen, bevor du den Link verbreitest.
  • Einmal im Monat prüfen: Welche Sammlung wird gebraucht, welche nicht?

Die Reihenfolge auf der Seite

Wer neu auf deine Seite kommt, will zuerst wissen, wer hier spricht. Ein kurzer Satz oben reicht: Wer du bist, wofür du stehst und welches Thema die Seite hat. Danach folgt die Sammlung, die am häufigsten gesucht wird. Ganz unten stehen die Bausteine, die nur Interessierte weiter unten brauchen, etwa die Anmeldung für ein Freebie.

Diese Reihenfolge entspricht dem Weg, den ein Besucher meist geht: erst verstehen, dann auswählen, dann handeln. Wenn du dir unsicher bist, teste die Seite mit einer Person aus deinem Umfeld. Frag sie, was sie auf den ersten Blick versteht und wo sie klicken würde.

Texte kurz und konkret halten

Auf einer Bio-Seite ist für lange Erklärungen kein Platz. Schreibe pro Sammlung einen Satz, der sagt, für wen sie gedacht ist. Beispiel: „Meine Ausstattung für Videos im Wohnzimmer“. Das ist greifbar und hilft dem Besucher, sich wiederzuerkennen.

Vermeide Fachwörter, die nur du kennst. Ein Besucher, der einen Begriff nicht versteht, klickt nicht weiter. Sprich so, wie du mit einer Freundin über das Produkt reden würdest.

Fazit

Eine Bio-Seite muss nicht perfekt sein. Sie muss verständlich sein und den nächsten Schritt zeigen. Wenige Blöcke, klare Themen und aktuelle Angebote sind meistens genug.

14 Tage kostenlos testen: Probiere die Bio-Seiten aus, ohne Zahlungsdaten zu hinterlegen. Danach buchst du einen Tarif oder machst mit dem kostenlosen Tarif „Basis“ weiter. Mehr dazu findest du auf /creator.